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MHR900
Geschrieben: 23.09.2016 - 23:05


Troy B.
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hi Stephan

Die Antwort kommt spät, aber sie kommt.

Die Federvorspannung funktioniert bekanntermassen hydraulisch.
Wahrscheinlich ist bei dir im Lauf der Zeit das Öl raus.
Das kann man aber nachfüllen z.B. mit ATF oder Gabelöl - eigentlich egal womit, halt ein Öl.

Für Selbermacher:

Sicherstellen dass der Kolben an dem Zylinder am Federbein ganz eingefahren ist, d.h. die Feder muss am Zylindergehäuse anliegen.
Handrad ganz zurückdrehen.
Schlauch am Handradgehäuse abschrauben.
Mit nem Werkzeug z.b.Imbuschlüssel den Kolben im Handradgehäuse durch die Schlauchbohrung ganz zurückdrücken.
Nun das Handradgehäuse mit Öl komplett befüllen bis es überläuft.
ggf. den Schlauch ebenfalls nachfüllen.
Handradgehäuse wieder an den Schlauch schrauben - gut anziehen.
Fertig

Je weniger Luft sich dann im System befindet um so besser.
Bei Öhlins gibt es normalerweise noch eine seitliche Entlüftungsschraube am Handradgehäuse neben dem Schlauch - kann man zusätzlich zum Entlüften verwenden.
Befüllen geht damit aber nicht, weil zuerst der Kolben zurückgedrückt werden muss.


Das ist jedoch nur die halbe Miete, die O-Ringe im Zylinder unterliegen einem Verschleiss, werden undicht und sollten ebenfalls getauscht werden.
Auch kein Hexenwerk, bedingt aber den Komplettausbau des Federbeins.
Fürs Federbein ist aber auch alle 30000 km ein Service zu empfehlen.
Den macht der Federbeinspezialist, da kann er die Verstellung auch gleich mitmachen.
Man sollte es ihm eben blos sagen. wink.gif

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati SportTouring · zum Beitrag: #223923 · Antworten: 4 · Aufrufe: 1.348

MHR900
Geschrieben: 22.02.2016 - 02:41


Troy B.
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Hallo Christian

du vermischt hier zwei Dinge, die allerdings beide für gutes Funktionieren der Gabel wichtig sind.
1. Die Gabelholme dürfen nicht gegeneinander verwunden sein
2. Verspannung der Gabel beim Radeinbau

Eigentlich sind sogar 3 Dinge zu berücksichtigen - es fehlt noch die Lenkkopflagerung

zu 1.
In folgender Reihenfolge
ich gehe mal davon aus, dass die Gabelbrücken in Ordnung und die Standrohre nicht krumm sind.

untere Gabelbrücke einbauen
Lenkkopflager einstellen

wenn die obere Gabelbrücke mit einer zentralen Schraube oder Mutter mit dem Lenkrohr verschraubt wird
obere Gabelbrücke aufstecken und Verschraubung gut anziehen
Lenkopflagerspiel Prüfen ggf. muss das jetzt nochmal nachgestellt werden, dazu Zentralverschraubung lösen, nachstellen, anziehen, prüfen.
Zentralverschraubung wieder lösen, die obere Brücke muss frei beweglich sein.
Wenn die obere Gabelbrücke nur geklemmt wird kannst du den Zwischenschritt vergessen.

Erstes Standrohr rein, obere Gabelbrücke aufstecken, Höhe des Standrohres einstellen und an der unteren Gabelbrücke klemmen
Diese Klemmung gleich richtig anziehen, das ist der Ausgangspunkt.
ggf kannst du die obere Brücke auch leicht klemmen.
Jetzt müssten die beiden Bohrungen in den Gabelbrücken für den anderen Gabelholm schon einwandfrei fluchten.

Zweites Standrohr reinschieben, wenn das einwandfrei flutscht ist es schonmal gut.
Wenns nicht so gut flutscht ist gleichzeitig schieben und drehen hilfreich.
Gleiche Höhe wie beim 1. Standrohr einstellen und die restlichen Klemmungen leicht anlegen.

Parallelität der Standrohre prüfen
optisch peilen - naja, ich mach das mit ner etwas dickeren Glasplatte ca 80mm breit und ca 300mm lang, es geht natürlich auch was anderes, hauptsache es ist eben.
Diese wird von vorne auf die beiden Standrohre gelegt, kippelt die Glasplatte ist die Gabel verwunden.
Dann die Klemmungen der oberen Brücke lösen und die Standrohre in die richtige Richtung drücken.
Wieder mit der Glasplatte prüfen, wenn gut obere Brücke wieder leicht klemmen und wieder die Glasplatte.

Damit sind die Standrohre einwandfrei parallel, nun die Klemmung der unteren Brücke fest anziehen.
Jetzt muss nur noch die obere Brücke richtig sitzen, hoffen wir mal das die Brücke schon satt auf der Einstellmutter aufliegt.
Zentralverschraubung anziehen, Standrohrklemmung an der einen Seite kurz lösen und wieder anlegen dann an der zweiten Seite das gleiche Spiel.
Bei diesen Operationen darf auf keinen Fall eine Verdrehkraft auf die Gabelbrücken aufgebracht werden.
Falls vorhanden Klemmung am Lenkrohr anziehen und die beiden Holmklemmungen jetzt richtig anziehen.

Wenn alles richtig gemacht ist stimmt jetzt auch das Lenkkopflagerspiel.
Nochmal die Glasplatte nur um sich zu freuen.

Das war der erste Teil, klingt aufwendig ist es aber eigentlich nicht, in ca. 10 Minuten habe ich ne einwandfrei parallele Gabel.


zu 2. Gabel entspannen beim Radeinbau ( jede Mal )

Rad rein
Steckachse schieben
Mutter der Steckachse richtig anziehen, die Klemmung auf der anderen Seite muss lose sein und ne gut geschmierte Steckachse ist hilfreich.
Jetzt mehrmals möglichst weit Einfedern
Klemmung anziehen
Fertig - das ging jetzt schnell wink.gif

Hab allerdings vergessen, dass die Bremssättel auch noch eingebaut werden sollten, sonst ists mit dem Einfedern ziemlich mau.
Moment bei der Köwe muss man die Sättel ja gar nicht wegmachen, aber vorher ein paar mal die Bremse betätigen um die Backen anzulegen ist schon zu empfehlen.
Sonst Überraschung ob der schwachen Bremswirkung. tongue.gif

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Mike Hailwood Replica · zum Beitrag: #220982 · Antworten: 2 · Aufrufe: 1.225

MHR900
Geschrieben: 01.08.2015 - 19:09


Troy B.
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Bin gerade mal wieder beim Zusammenbauen meines Elefantenmotors.

Unangenehmerweise musste bei dem liegenden Zylinder die Dichtfläche am Gehäuse nachgefräst werden.

Ne erste Messung ergab, dass der Kolben bei OT weniger als 1mm unterhalb der OK Zylinder, also Dichtfläche zum Kopf, steht.
Kommt mir arg wenig vor, Beim Stehenden Zylinder sind das ca. 1,4mm

Was ist denn da das anzustrebende Maß?

Und was macht man um die Höhe richtigzustrellen?
Zweite Metalldichtung untern Zylinder?


Muss jetzt erst mal noch nen Messuhrhalter fräsen und dann mal ne qalifizierte Messung machen.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #217841 · Antworten: 1 · Aufrufe: 1.375

MHR900
Geschrieben: 03.07.2015 - 13:03


Troy B.
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Hi Chris

Also irgendwie hab ich das Gefühl als ob deine S2 nicht auf die Ile of Man will. wink.gif




Noch ein Kleinteil zum mitnehmen:
Kettenschloss, also ein passendes Clipschloss, hilft manchmal ungemein weiter und braucht eigentlich keinen Platz.

Normalerweise hab ich bei der Köwe 2 Schlösser und ein paar Kettenglieder im Höcker - nur nicht dann wo ich es auch gebraucht hätte. mad.gif
Da hatte ich mal den Höcker ausgemistet. wacko.gif

Das kleine Tütchen mit ein paar Schrauben, Scheiben und Muttern hat mir schon mehrfach geholfen.

Und das Werkzeug würde ich noch mit 2 oder 3 Schlüsselfeilen ( Flach Dreikant Rund ) ergänzen, zumindest wenn man damit umzugehen weiss.

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #217274 · Antworten: 28 · Aufrufe: 2.707

MHR900
Geschrieben: 14.06.2015 - 18:42


Troy B.
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Hallo Ducajo

Die "wartungsfreien" würde ich auch empfehlen, das sind ja zum Glück Standartteile.
Du brauchst vermutlich einen mit Gewinde M6 und einen mit Gewinde M6L (Linksgewinde)

Günstiger wie bei Ducati gehts natürlich auch z.B. hier.
Wenn da nur nicht der Kleinmengenzuschlag wäre wacko.gif


Wenn du dort die passenden gefunden hast kannst du mir ja mal ne PN schicken.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati SuperSport · zum Beitrag: #216928 · Antworten: 5 · Aufrufe: 1.382

MHR900
Geschrieben: 14.06.2015 - 15:20


Troy B.
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Hallo Matthias

ganz schön viele Dinge willst du da auf einen Schlag wissen wink.gif


Zur Bremspumpe
Ob das Übersetzungsverhältnis passt hängt von vielen Faktoren ab.
Zuerst vom Hebelverhältniss der Pumpe, dem Hydraulischen Übersetzungsverhältniss also Pumpenkolben- und Zangenkolbendurchmesser,
der Nachgiebigkeit der Bremszange und der Nachgiebigkeit der Bremsschläuche, den Belägen, sowie der Ergonomie und nicht zuletzt dem persönlichen Geschmack/Bremsgefühl.

Aufgrund der nachgiebigeren Gummischläuche wurden die Bremspumpenkolben früher eher grösser ausgelegt.
Mit den heutigen Stahlflexleitungen führt dies zu weniger Hebelweg und damit zu schlechterer Dosierbarkeit bei trotzdem hoher Handkraft.
Alles in allem vermitteln die alten Bremsanlagen imho ein eher stumpfes Bremsgefühl.
Das hydraulische Übersetzungsverhältniss ist problemlos über die Kolbendurchmesser zu errechnen.

Bei meiner ST3 habe ich für mich so ziemlich das Optimum gefunden, mit den sehr steifen 4-Belag P34 Zangen und der 19x18 Radialpumpe aus der 999
habe ich da gegenüber der, schon guten, originalen Bremsanlage noch einen grossen Schritt vorwärts gemacht.
Ein Traum an Dosierbarkeit, 1 Finger reicht zu veritabelen Bremsleistungen, 2 Finger zur Notbremsung spätestens mit 3 Fingern ist das Hinterrad in der Luft.
Ideal für die Landstrassenhatz, allerdings aufgrund des Hebelwegs eher für Leute mit Händen der Grösse Klodeckel geeignet.

Im Grunde ist an der Stelle ausprobieren angesagt, im Zweifel würde ich mir bei Ebay mal ne günstige Pumpe mit kleinerem Kolben 13 oder 14 mm besorgen.


Längerer Radstand - ja, aber das könnte man auch durch Gabelbrücken mit einen anderen Offset zumindest teilweise kompensieren.
Auf der anderen Seite verkürzt sich durch die vorversetzte Achse auch dein Nachlauf, was der Handlichkeit zugute kommt.
Wo die Wahrheit liegt ?????


Zu der Gabel
Mit konkreten Maßen kann ich nicht dienen.
Aufgrund deiner Fragen befürchte ich, dass du dich auf dem Thema nicht so arg gut auskennst.
Das Gebiet ist vielleicht nicht ganz so einfach wie du dir vorstellst.

Auf der anderen Seite beherbergen die alten Gabeln wenig Hexenwerk.
Mit ner passabel ausgerüsteten Werkstatt, etwas mechanischem Wissen und evtl. etwas Improvisationsgabe kann man da schon einiges bewegen.
Was dabei rauskommt kann schon ok sein, ne wirklich "gute" Gabel wird das nicht, sowenig wie die orginal Marzocchi.

Um hier konkrete Aussagen zu machen, müssen die Teile daliegen und vermessen werden.
Manches wie zb. den Achsdurchmesser kann man mit einiger Sicherheit über die Lager des Vorderrades herausfinden, siehe Ersatzteilkataloge.
Bei Standrohren die Durchmesser und Längen z.B. bei Tarozzi - Paolo heisst er, meine ich.
Federrate, Vorspannung und Dämpferöl sind auch ein weites Feld auf dem man sich austoben kann.

Ne zu lange Gabel kann man auch durchstecken, ne zu kurze evtl. mit längeren Standrohren versehen.
Bei 38mm Standrohren gibts ja etwas mehr Auswahl.
Bei den Innereien kann es durchaus sein, dass man auch Teile anfertigen muss.
Eventuell reicht es auch das Zeugs einfach zusammenzuschrauben.

Ansonsten hilft da der Fahrwerksspezialist.
Bei mir, quasi ums Eck, gibts den HH-Racetech.
Für gutes Geld macht der Hubert dir alles was möglich ist, bei Bedarf baut er dir auch ne Cardridge mit einstellbarer Dämpfung in die Gabel.
Die spielt dann, abgesehen vom etwas dürren Standrohrdurchmesser, in ner anderen Liga wie das Originale.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #216922 · Antworten: 14 · Aufrufe: 1.586

MHR900
Geschrieben: 09.06.2015 - 01:24


Troy B.
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Hi Ben

hier antworten dir zwar keine Multitreiber, aber dafür ein paar alte Hasen, naja der eine ist ja an Jahren noch jung. tongue.gif


Das Klacken an der Gabel kann auch von der Feder kommen, oder von... oder... - viele andere Möglichkeiten.

Aber deine Vorspannung an der Gabel ist meiner Ansicht nach viel zu hoch.
Wenn der Kabelbinder nach nem Fahrtag auf Landstrassen mit Schlaglöchern und Bodenwellen, wie in den Dolomiten, noch 3 bis 4 cm vorm Endanschlag ist, hast du mindestens 3 cm Federweg verschenkt. Vorrausetzung für diese Aussage ist natürlich, dass bei voll eingefederter Gabel der Dichtring fast am Gabelfuss anliegt.
Bei gutem Geläuf, wie Kringel oder Autobahn mag das vieleicht noch angehen, auf den heute üblichen Landstrassen ist die Gabel zu hart und bockig.

Die Einstellung der Umdrehungen der Vorspannung lässt sich zwar nicht von einem auf das andere Moped übertragen, aber soweit ist bei mir trotz deutlich höhererem Fahrergewicht nicht vorgespannt, alledings fahre ich auch weniger Luftkammer also mehr Gabelöl.

Zur Vorpannungseinstellung in der Linksammlung nachsehen, im Prinzip mit Fahrer 30 bis 35 % der Gesamtfederwegs.
Im Handbuch sind die Werkseinstellungen angegeben, wenn die erforderliche Vorspannung davon abweicht sollten auch die Dämpfungseinstellungen entsprechend angepasst werden.
Damit ist wenigstens eine halbwegs vernünftige Grundeinstellung hinzukriegen.

Falls die Gabel dann durchschlägt, weniger Luftkammer oder/und Druckstufendämpfung erhöhen.
Falls der Kabelbinder nicht fast ganz nach unten geschoben ist, mehr Luftkammer also etwas weniger Öl, ggf. auch die Druckstufe verringern.

Zum Federbein kann ich nichts sagen, mit den Angaben fang ich nicht viel an.

Irgendwelche Vorspannwerte oder Dämpfungsklicks oder -umdrehungen zu empfehlen bringt nix.
Ein Fahrwerk muss eingestellt werden, wie von Gerhard geschrieben: so weich wie möglich - so hart wie nötig, und das ist Arbeit,
oder man muss sich mit dem Vorhandenen zufrieden geben.

Fahrwerksgeometrieänderungen werden durch durchstecken der Gabel oder Änderung der Schubstangenlänge vorgenommen.
Da sollte man aber schon ein bisschen wissen was man tut. Ist aber hier ja nicht gefragt.


Zum Reifenverschleiss, ich behaupte mal unsere V2 setzen den Reifen mehr zu wie ein säuselnder 4-Zylinder.
Einen Unterschied zwischen Sport- und Tourenreifen habe ich im öffentlichen Strassenverkehr noch nicht erfahren können.
Von daher halte ich die Verwendung von schneller verschleissende Sportreifen für unnötig. Aber jeder wie er es mag.

Bei mir sind Vorder- und Hinterreifen normalerweise gleichzeitig fällig, vielleicht falscher Reifendruck.
Die Reifen hersteller geben üblicherweise auch den entprechenden Luftdruck für ihre Reifen auf dem jeweiligen Motorrad an.
Ich empfehle diesen Luftdruck zu verwenden und nicht den im Fahzeughandbuch angegebenen Reifendruck.

Der Angel GT soll tatsächlich länger halten wie der ST und dazu noch ein guter Reifen sein.


Gruss Hans
  zum Forum: Multistrada 1. Generation · zum Beitrag: #216817 · Antworten: 27 · Aufrufe: 2.548

MHR900
Geschrieben: 22.04.2015 - 14:00


Troy B.
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Herzliches Beileid für die Familie.

Dass Axel von uns gegangen ist, bedeutet einen grossen Verlust für die Königswellengemeinde und für das Forum hier.
Seine Beiträge hier waren gekennzeichnet von hohem technischen Verständniss, Kompetenz und Hilfsbereitschaft.

Er wird uns fehlen!

Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #215989 · Antworten: 10 · Aufrufe: 2.059

MHR900
Geschrieben: 20.04.2015 - 14:33


Troy B.
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Bin ja nun kein Elektroniker aber bisher dachte ich, dass ich wenigstens etwas davon verstehe.

Wollte an der ST3 (elektronisches Cockpit) hinten LED Blinker verbauen.

Abgestöpselt und LED-Blinker (Aufdruck 12V/1W) angeschlossen - Blinken.
Ach ja da war doch was, Blinkfrequenz zu hoch - Widerstand wird gebraucht!


Also gut kleine Versuchsreihe gestartet
2 LED Blinker parallell Frequenz zu hoch
3 LED Blinker dito.

Drei Stockwerke hoch und mit Widerständen wieder runter.
10 Ohm muss funktionieren
27 Ohm sollte Funktionieren
56 Ohm dürfte nicht funktionieren

Widerstand parallel zum Blinker angeschlossen.
Ergebniss mit allen Widerständen stimmt die Blinkfrequenz !!! ????

Drei Stockwerke hoch und mit Widerständen.....
100 Ohm Frequenz ok
200 Ohm Frequenz ok
400 Ohm Frequenz ok
800 Ohm Frequenz ok

Hmmm......

Drei Stockwerke hoch......
1 KOhm Frequenz ok
2,7 KOhm Frequenz ok
10 KOhm Frequenz ok
egal ob der Motor läuft oder nicht

Dauerblinklauf mit Widerstand 10 KOhm ca. 2W
Nach 5 min ist der Widerstand immer noch kalt woher solls auch kommen wenn bei 14V nur rund 20 Milliwatt fliessen.

Noch mehr Hmm......

Drei Stock.....

1 MOhm, Frequenz zu hoch
100 KOhm hier scheint die Grenze zu sein blinkt ein paar mal zu schenll, dann normal dann wieder zu schnell.......


Weiteres Ergebniss, mit 10 KOhm braucht man auch keinen Blinker anzuschliessen, die Blinkfrequenz ist trotzden normal.

In dem Fall kann ich jedenfalls sämtliche Theorien bezüglich des Widerstandwertes über Bord werfen.
Ich hab jedenfalls keine Ahnung was die da messen um die Blinkfrequenz umzuschalten. wacko.gif

Hat einer ne Ahnung????


So wie es aussieht werde ich wohl nen einfachen 1/4W Widerstand mit 4,7 KOhm verwenden dann stimmt die Frequenz mit Sicherheit.
Oder ich nehm 47 KOhm, dann könnte evtl. auch der Ausfall des LED-Blinkers erkannt werden, da müsste ich die Versuche weiterführen.
Hab aber gerade keine Lust auf Treppensteigen. laugh.gif



Gruss Hans

  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #215947 · Antworten: 1 · Aufrufe: 1.200

MHR900
Geschrieben: 23.01.2015 - 19:22


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Kopfkratz unsure.gif unsure.gif unsure.gif

wozu sind die beiden Federn am Krümmer bzw. Flansch unsure.gif


oder ist der Krümmer nur gesteckt?

sowas hab ich noch nicht gesehen.




Ansonsten fein gemacht Frank und vor allem gut dokumentiert. rolleyes.gif


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #214688 · Antworten: 81 · Aufrufe: 16.124

MHR900
Geschrieben: 22.01.2015 - 01:44


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ZITAT(Zicke @ 21.01.2015 - 17:01) *
.....
Von eBaychinanoname Bühnen kann wohl grossflächig abgeraten werden oder erfüllen die den Zweck für die Hobbyschrauberei?

Danke und Gruss

Marco



Hallo Marco

das sehe ich nicht so, denn ich meine, dass diese Modelle alle aus der gleichen Küche kommen, zumindest aus einer Chinesischen Küche - auch die Powerplustool.

Im Grunde gibt es zwei Grundtypen, einmal die von Ralf und mir mit den Schwenkarmen und dann noch die, mit dem grünen Etwas wink.gif drauf, oben abgebildete Scherenhebebühne.
Beide kommen imho auch China, hier in Europa sind die für den Preis zu dem sie verkauft werden eigentlich nicht zu produzieren, bei einem Eigenbau kommen die Materialkosten schon an den Preis ran.

Fast alle, egal wo und zu welchem Preis, angebotenen Hebebühnen entsprechen diesen beiden Grundtypen.
Sie unterscheiden sich nur in Details wie Farbe und der Ausführung der "unsinnigen" Radklemme fürs Vorderrad.

Modelle welche in "Europa" produziert werden sehen anders aus und liegen auch in anderen Preisregionen.


Fürs Hobbyschrauben reichen die allemal, bei mir ist eigentlich permanent ein Moped drauf und das Teil versieht zuverlässig seit etwa zwei oder drei Jahren seinen Dienst.
Gewisse Vorsichtsmassnahmen sollte man allerdings nicht ausser Acht lassen, immer die Absinksicherung rein und das Moped gut mit Spanngurten sichern.
Wichtig ist - die breite Ausführung (ca. 650mm) nehmen!!!


Achja das angelieferte Paket ist scho a weng gross und au net ganz leicht. wink.gif


Gruss Hans

PS da fällt mir gerade noch ein, es gibt ja auch noch die breitere Ausführung mit 800mm.
Das halte ich bei unseren Mopeds für nicht nötig, allzumal es nur die obere Platte betrifft, das Untergestellt wird wohl nicht breiter sein und damit auch keine höhere Standsicherheit bieten.
Sowas brauchen nur die Harley und Goldwing Fahrer, wobei ich nicht unbedingt so einen Eisenhaufen auf die Bühne stellen wollte, mit der beworbenen Traglast von 400 bis 500kg könnte die Bühne dann schon an ihre Grenzen stossen.
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #214651 · Antworten: 10 · Aufrufe: 2.913

MHR900
Geschrieben: 17.01.2015 - 15:30


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Ja Ralf, der Preis ist schon ganz interessant, aber wohl Marktüblich.

Ein Präzisionsbiegeteil mit Nase.
Brauchst du die Zeichnung dafür?

Ne gebogene Büroklammer geht aber auch.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #214606 · Antworten: 8 · Aufrufe: 1.508

MHR900
Geschrieben: 15.01.2015 - 23:39


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Hallo Ralf

ich empfehle mal grundsätzlich Reichelt für die Superseal.
Allerdings ist das Sortiment dort relativ übersichtlich, reicht aber für das meiste.

Normalerweise kommst du mit den 0,75-1,5 Quadrat Kontakten aus.
Es werden gelegentlich auch Kontakte für kleinere und auch grössere Querschnitte (bis 2,5 Quadrat) angeboten.
Die braucht man aber selten, im übrigen sind die Superseal nur bis 13A spezifiziert.

Bei den Stopfen siehts ähnlich aus, gelb reicht normalerweise, grün sind kleiner, rot für die dickeren Leitungen.
Blindstopfen sind ebenfalls rot, die braucht man gelegentlich halt auch.

Crimpen geht, wenn auch etwas tricky und nicht ganz optimal, mit einer Crimpzange für unisolierte Kontakte.
Der Dichtstopfen wird mit eingecrimpt!!!!!

Die Gummidichkappen oder -tüllen fürs Gehäuse braucht man eigentlich nicht und bringen bei den üblicherweise verwendeten Bougierrohren imho nicht viel.



Mein Grundstock an Superseal stammt allerdings vom Chinamann z.b. hier oder in Ebay..
Wirkliche Qualitätsunterschiede zu den originalen Superseal konnte ich nicht feststellen.

Der Hauptunterschied liegt in der Lieferzeit, Vollständigkeit der Lieferung und dem Preis.
Bei den Preisen muss man eben irgendwo Abstriche machen und oder ggf. reklamieren.
Im Endeffekt habe ich alles gekriegt was ich wollte bzw. bestellt habe.

Ergänzt habe ich den Grundstock mit Kontakten anderer Querschnitte und Stopfen von Reichelt, Conrad oder Steckerladen.

Übern Daumen kommt so der SD-Koffer auf ca. 30bis 35 EUR - ohne Koffer natürlich.



Noch ne Nachbemerkung,
die Superseal sind eigentlich recht gute Stecker, allerdings sind die mir mittlerweile fast schon zu gross
und für die meisten heute üblichen Anwendungen bräuchten die gar nicht so viel Strom zu vertragen.
Bin aktuell am Überlegen ob ich nicht teilweise auf die wasserdichten JWPF Stecker von JST übergehe, die vertragen immerhin 3A.
Habe allerdings noch keine wirklichen Erfahrungen damit gemacht.
Falls du da Interesse hast melde dich mal.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #214574 · Antworten: 8 · Aufrufe: 1.508

MHR900
Geschrieben: 04.01.2015 - 21:41


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Hallo André

die obere Gabelklemmung lösen dann gehen die Stopfen leichter auf.

Ist bei den Stahlstandrohren nicht ganz so dramatisch - die haben ja auch noch Wandstärke.
Bei den Alurohren der Upside - Down Gabeln ist das Lösen der Klemmung ein Muss, ohne gibt 3 Varianten:
  1. geht gar nicht
  2. geht mühsam
  3. Gewinde verhunzt. ohmy.gif


Zur Gabelüberholung:
Gabel komplett zerlegen -ist ja kein Hexenwerk
Alle Teile reinigen - der angesammelte Schmodder muss raus.
Dichtringe tauschen!!!! ggf auch die Führungsbuchse.
Zusammenbauen und Öl rein - ATF Dextron II passt
Ölmenge die 230 ccm sind glaube ich richtig, würde das aber nach Einfüllhöhe von Oberkante ohne Feder voll eingefedert machen.
Gibts da keine mm Angaben?
Wenn nicht würde ich so 120 bis 150 mm machen.

Und wenn du was ganz Gutes machen willst, nen O-Ring 36x1,5 auf die Standrohre, dann siehst du auch wie weit die Gabel max. einfedert und kannst den Füllstand dementsprechend korrigieren.


Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Mike Hailwood Replica · zum Beitrag: #214379 · Antworten: 15 · Aufrufe: 3.635

MHR900
Geschrieben: 03.01.2015 - 17:10


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Hm Peter

wie soll da am einen Kerzengewinde ein anderes Potential sein wie am anderen?
Das ist doch beides mal die gleiche Masse.
Also sollte der Funke auch beides mal zur Masse gehen.

Bin aber kein geborener Elektriker. wink.gif


Ob die Iridium wirklich was bringen?????


Gruss Hans
  zum Forum: Multistrada 1. Generation · zum Beitrag: #214348 · Antworten: 13 · Aufrufe: 1.710

MHR900
Geschrieben: 02.01.2015 - 00:35


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Hallo Peter


was willst denn wissen?
Hintergrund?


Den inneren Aufbau der Zündspulen kenne ich ja auch nicht.
Was ich weiss ist, dass bei Doppelzündspulen normalerweise beide Enden der Sekundärspule als Ausgang für eine Zündkerze verwendet werden.
Zum Testen kann bei diesen Spulen ein Ausgang fest auf Masse gelegt werden, dann funkt es nur noch an der verbleibenden Kerze.
Wäre dann übrigends auch die gleiche Schaltung wie bei einer normalen Einzelzündspule.

Wie die Spulen angeschlossen werden dürfte ja wohl klar sein.

Der übliche Widrstandswert zwischen den beiden Ausgängen dürfte so bei 5 bis 10 kOhm liegen.


Ich gehe davon aus dass die Ducatispulen auch so aufgebaut sind.

Ersatzspulen sind eigentlich kein grosses Problem, die wurden auch bei Fiat u. Ä. verbaut.
Ich meine im Sporttourer-Forum hier gibts die Infos, ggf. auch über die OEM oder Vergleichsnummern suchen.


Gruss Hans
  zum Forum: Multistrada 1. Generation · zum Beitrag: #214316 · Antworten: 13 · Aufrufe: 1.710

MHR900
Geschrieben: 31.12.2014 - 12:11


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Und wieder ist ein Jahr vorbei.
Und wie immer mit Höhen und Tiefen.


Ich wünsche euch allen einen Guten Rutsch und ein erfolgreiches und vor allem unfallfreies neues Jahr. rolleyes.gif



Hans
  zum Forum: Off Topic · zum Beitrag: #214285 · Antworten: 19 · Aufrufe: 1.587

MHR900
Geschrieben: 24.12.2014 - 04:48


Troy B.
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Hallo Laszlo

jetzt mal Klartext


Mittlerweile solltest du ja auch schon mitgekriegt haben, dass Konrad seine Brötchen anderweitig verdient.
Das Königswellen- bzw. Ducatischrauben ist bei ihm eher als Hobby zu bezeichnen.
Ein Hobby, so wie von ihm betrieben, in das viel Zeit und auch Geld fliesst, ganz zu Schweigen von dem eingebrachten Wissen und Erfahrung.

Wenn er nun für jemanden eine Kurbelwelle richtet, so muss das nicht unter caritativen Gesichtspunkten geschehen.
Immerhin benutzt er Werkzeuge, Maschinen, Vorrichtungen, Materialien usw. für die auch er zahlen musste.
Und dass er hier einen Teil seines Wissen und seiner Erfahrung im Forum preisgibt, mag dem einen oder andern sogar helfen.
Ich kann in seinen Beiträgen, weder caritative noch in Vordergrund tretende kommerzielle Motive erkennen.


Mit Sicherheit macht auch Konrad - so wie wir Alle - nicht immer alles richtig.
Aber er macht was, sucht nach Wegen und Lösungen, auch um die Königswellen zu erhalten.
Manche Dinge lassen sich eben ohne Mitstreiter oder finanzielle Beteiligung Anderer nicht realisieren,
was vermutlich für dich den kommerziellen Anschein darstellt.

Mit anderen Worten - er bewegt etwas für die Königswellen.


Das kann man, in Bezug auf die Königswellen, von dir Laszlo nicht behaupten, sagst du ja indirekt selbst.

Wenn man so deine Beiträge des letzten Jahres überfliegt, findet man in rund 50% deiner Beiträge Anfeindungen und Gemotze gegen Konrad und einige Andere.
Dies findet teilweise auch schon unter der Gürtellinie oder nahe dran statt.

In weiteren etwa 25% deiner Beiträge stellst du Behauptungen auf, welche du nicht belegt hast - auch nicht auf Nachfrage.
Teilweise widersprechen sich deine Behauptungen in meinen Augen.
Und der Rest - naja!

Dass du es besser kannst, hast du mit deinem Wuchtbeitrag für Ralf bewiesen.

Aber mit anderen Worten - von dir kommt (fast) nichts.


Gegen eine sachliche und fachlich korrekte Diskussion ist nichts einzuwenden, ganz im Gegenteil.
Dass man auf Fehler hinweist ist zumindest dann in Ordnung wenn man auch entsprechend in die Tiefe geht und das erklärt.

Das alles kann ich in diesem Tread jedoch kaum finden.
So wie sich der Tread und auch einige andere dank deiner Beteiligung entwickelt haben, hilft keinem.
Weder dir oder mir, weder dem Konrad noch den anderen Usern und auch nicht dem Forum.

Im Gegenteil so langsam gehen deine Beiträge den anderen Usern merklich auf den Zeiger - mir übrigends auch.

Ich erwarte von dir in Zukunft vernünftige und fundierte Beiträge,
falls du dich dazu nicht in der Lage siehst, dann lass deine Beiträge eben bleiben.

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #214140 · Antworten: 65 · Aufrufe: 13.401

MHR900
Geschrieben: 24.12.2014 - 01:42


Troy B.
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Du solltest mal duschen gehen - Kernseife verwenden und den Ölbinder nicht vergessen laugh.gif


Zum eigentlichen Thema

Vom System her ist das dank des grossen Gewindedurchmessers von Hause aus problematisch,
egal ob Nut oder Sechskantmutter - ob das mit ner Sechskantmutter besser geht?
SW 50 oder SW 52 ist halt schon ein Wort, nunja sowas sollte in keinem gut sortierten Haushalt fehlen. wink.gif


Also die üblichen Verdächtigen haben da nichts passendes im Programm.
Das Feingewinde M40x1,5 wird üblicherweise mit den Nutmuttern abgedeckt.

Selbstsichernde Nutmuttern sind zwar nicht gerade häufig zu finden, aber trotzdem relativ einfach herzukriegen.
Die könnte ich zur Not auch besorgen.

Ein weiterer Ansatz wäre der Einbau eines O-Rings hinter der Hülse, wurde hier schon gemacht, ich glaube Pegjy wars.


Die Verschraubung funktioniert halt nur mit viel Drehmoment, darin liegt das Problem, das gilt auch für die vorgeschlagenen Alternativlösungen.

Mein Ansatz ist ein völlig anderer.
Ich verwende 2 Nutmuttern, welche gemeinsam auf das Gewinde gedreht werden und etwas stärker angelegt werden.
Die beiden Nutmuttern werden dann durch Gewindestifte gegeneinander verspannt.
Ich brauche Hammer und Schraubenzieher zum Anlegen und nen Imbusschlüssel für die Gewindestifte - Kraft oder Drehmoment -> Fehlanzeige. rolleyes.gif

Das war als Versuch gedacht, ich wollte das immer durch ne schöne selbstgefertigte Aluminiummutter ersetzen,
Aber wie das mit den Provisorien so ist, die halten ewig.
Und nachdem mir die Verschraubung bisher nur einmal vor Jahren aufgegangen ist - natürlich unterwegs im Urlaub - ist der Leidensdruck nicht allzu gross.
Ich vermute dass ich damals kurz vorher beim Anziehen etwas geschludert habe.


Gruss Hans

  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #214138 · Antworten: 3 · Aufrufe: 1.005

MHR900
Geschrieben: 11.12.2014 - 22:27


Troy B.
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Hallo Ronny

wir haben hier ne Linksammlung Köwetechnik.

Dort findest du auch die oben genannten Links und auch einiges an weiteren Infos, z.B. zu Handbüchern usw.

Und dort gibt es ein Diagramm den verschiedenen Stellungen des Ventiltriebs.
Das gilt zwar für die neueren Motoren, vielleicht ist es auch für dich hilfreich - da hat sich ein Mitglied ganz schön Arbeit gemacht.
Das muss ich aber noch kurz einpflegen dauert aber noch ne halbe Stunde oder so.

In deinem Fall wirst du wohl nicht umhinkommen dir das in ähnlicher Weise aufzubereiten.
Im Grunde musst du von den Steuerzeiten ausgehen, so dass der Motor respektive Ventiltrieb richtig steht und auch die Zündung zur richtigen Zeit kommt.

Beim Rundmotor kenne ich mich aber auch nicht aus.

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #213876 · Antworten: 4 · Aufrufe: 875

MHR900
Geschrieben: 30.11.2014 - 18:55


Troy B.
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Hallo Jürgen

ich hab zwar welche, aber die sind verbaut.

Die Trichter gibts aber noch bei SD, halt in schwarz.

Ansaugtrichter PHM Kunststoff mit Sieb

Ansaugtrichter Kunststoff PHF ohne Sieb, 60mm

Das Sieb ist ganz schön teuer ohmy.gif


Gewinde ist M52x1,5 und damit sollten die sowohl auf die 36er wie auch auf die 40er PHM- Dellortos passen.
Den Gewindedurchmesser solltest du bei dir mal messen.

Gruss Hans
  zum Forum: Suche Ducati · zum Beitrag: #213703 · Antworten: 3 · Aufrufe: 700

MHR900
Geschrieben: 29.11.2014 - 19:42


Troy B.
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ZITAT(DesMon @ 29.11.2014 - 19:37) *
A= steht für Aspirazione (Einlaß) und S= steht für Scarico (Auslaß)

VG Fränk


Jetzet ischs perfekt wink.gif


Gruss Hans
  zum Forum: Monster alte Generation · zum Beitrag: #213688 · Antworten: 4 · Aufrufe: 929

MHR900
Geschrieben: 17.11.2014 - 11:11


Troy B.
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Hallo Willi

so ganz scheinst du die Funktionsweise der Ignitech noch nicht verstanden zu haben.

Beim Starten, egal ob Kick oder Elektro, zündet die Ignitec mit der Hinterkante der "Zündnocke",
und das solange bis er erste Punkt in der Kennlinie erreicht ist. Erst dann wird gerechnet.

Den 1. Punkt würde ich übrigends bei rund 600 U/min also unterhalb der Leerlaufdrehzahl setzen.

Ob bei der OT-Suche wirklich schon zündfähiges Gemisch im Brennraum entsteht kann ich dir nicht sagen,
mir ist es jedoch noch nicht untegekommen.

Und das schlampige Kicken würde ich tunlichst vermeiden, da habe ich schon zuviele Gipsbeine u.Ä. gesehen.


Frühzündung, bei meiner Köwe fahre ich bis zu 36°.
Ist aber vom jeweiligen Motor und dessen Geometrie abhängig muss erfahren werden.

Gruss Hans
  zum Forum: Ducati Königswelle · zum Beitrag: #213538 · Antworten: 14 · Aufrufe: 2.645

MHR900
Geschrieben: 07.11.2014 - 03:19


Troy B.
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Aha, hast bei Ekugellager geschaut wink.gif ****


Und mal wieder was gelernt, ne 630er Lagerreihe gibts bei den Miniaturlagern also auch.
Wobei sich die Lagerhersteller sich bei den Miniaturlagern mit den Bezeichnungen nicht so sehr einig sind wie bei den Lagern über 10mm Bohrung.

Das SKF 630/8 gibt es tatsächlich, ist aber im Prinzip ein 608 mit grösserer Breite - die Tragzahlen sind gleich.
Und demnach dürfte SD genau dieses Lager verkaufen.


Das NSK 606 UMC3 ist ....



....ein Fehler...



...vermute ich mal.

Die 606er Lager haben d6 D19 B6 und in der Bezeichnung deutet auch nichts auf ne Abdichtung hin.
Ich denke da hat einfach jemand bei der Eingabe nen Bock geschossen.
Und bei den 608er Lagern gibt es das UMC3 Lager auch und da passen die Maße.


Nimm einfach drei 608 oder 628er Lager, diejenigen welche du am besten von der Breite her auf den Bolzen kriegst.
Vom Durchmesser her gehen beide.
Und von den bekannten Herstellern, also SKF FAG NSK die NKE Lager sind wohl auch sehr gut.
Und dann eben abgedichtete C3 Lager.
z.B.
608-2RSH/C3
608-2RSR-C3
628-2RSR-C3

Gruss Hans


**** ups steht ja auch da wink.gif
  zum Forum: Pantah / TT / F1 / Paso · zum Beitrag: #213359 · Antworten: 9 · Aufrufe: 2.352

MHR900
Geschrieben: 04.11.2014 - 23:59


Troy B.
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Hi

gebraucht habe ich die Codekarte auch noch nicht - darf ruhig auch so bleiben.

Aber ich kenne einen der sie gebraucht hat!!!
Ohne Codekarte wäre für Carles das Ederseetreffen ins Wasser gefallen.
Zum Starten musste er jedesmal den Freischaltcode mit dem Gasgriff eingeben.

Hintergrund war ne Kleinigkeit - irgendwas war an der Antenne für den Zündschlüssel nicht ok. Stecker vielleicht.
War wohl ne Aktion von ein paar Minuten beim Händler - nur muss der eben gerade da sein.
Oder du must das Moped hinbringen - Codekarte oder Hänger!


Das ist jetzt nur der Freischaltcode für die Wegfahrsperre.
Wozu der 2. (elektrische) Code da ist, weiss ich gerade nicht, evtl zum Schlüssel programmieren?

In der Tat, brauchen tut man die Codekarte in den seltensten Fällen, aber wenn man sie doch braucht....

Für mich ein eindeutiger Mangel, der durchaus einiges an Trouble nach sich ziehen kann.

Gruss Hans

Edit
150 Euro fürs deaktivieren der Wegfahrsperre ist eigentlich ganz schön knackig.
Das sind mit allem drum und dran 10min Arbeit und mit dem Guzzi-Programm müsste das doch auch selbst zu machen sein - oder Jens?
  zum Forum: Ducati Sonstige und modellübergreifend / OBD-ECU · zum Beitrag: #213308 · Antworten: 8 · Aufrufe: 1.415

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