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> MTS 1000 DS springt nicht an....., Fehlercodes Dashboard
stef_paf
Beitrag 30.08.2012 - 14:07
Beitrag #1


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Titel ist Thema......

gestern noch gefahren. Ohne auffälligkeiten.

Heute versucht zu Starten. Sie will nicht. Batterie, Anlasser OK. Hab auch schon überbrückt.

Neue Zündkerzen reingeschraubt. Zündkerzen mit Stecker an Masse gehalten. Kein Funke. Riecht auch nach Sprit. Kerzen ( die alten ) waren aber trocken und sahen auch sonst gut aus.

Jetzt kam "neu" dazu, daß die Checklampe leuchtet.

Hat vielleicht wer eine Idee? Wollte am Samstag damit nach Südtirol.......... mad.gif

Der Beitrag wurde von Schrammi bearbeitet: 04.09.2012 - 07:43
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HGW XX/7
Beitrag 30.08.2012 - 15:09
Beitrag #2


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Miss mal die Primärspannung an den Zündpulen.
Diese müsste der Batteriespannung entsprechen.

Das beide Zündspulen sekundär "platt" sind, kann ich mir nicht vorstellen,
stimmt aber Primär, musst Du auch die Sekundärseite überprüfen. Da es Hochspannung ist,
überprüfe erst die Kerzenkabel und deren Stecker. Falls Du nicht mit dem Voltmeter herumfummeln willst,
wiederhole das Procedere mit den Zündkerzen.

Michael wink.gif

P.S.: Was ist die "Checklampe"??

Der Beitrag wurde von HGW XX/7 bearbeitet: 30.08.2012 - 15:13


--------------------

Um Kritik zu vermeiden: Tu nichts, sag nichts, sei nichts. -Elbert Hubbard-
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stef_paf
Beitrag 30.08.2012 - 17:16
Beitrag #3


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HAb natürlich alle 4 Stecker probiert. Nirgendwo ein Funke.

Checklampe meinte ich die Motorkontrolllampe ( orange )

Ich hab ein bisschen am Dashboard gespielt und eine Fehler gefunden. 34.0 Ist der PickUp bzw. Kurbelwellensensor. Den habe ich jetzt mal ausgebaut, gereinigt und auch gleich die Steckkontakte gereinigt. Siehe da, sie tut wieder............ rolleyes.gif

Alles halb so wild..........
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schokomarmelade
Beitrag 30.08.2012 - 20:42
Beitrag #4


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ZITAT(stef_paf @ 30.08.2012 - 18:16) *
HAb natürlich alle 4 Stecker probiert. Nirgendwo ein Funke.

Checklampe meinte ich die Motorkontrolllampe ( orange )

Ich hab ein bisschen am Dashboard gespielt und eine Fehler gefunden. 34.0 Ist der PickUp bzw. Kurbelwellensensor. Den habe ich jetzt mal ausgebaut, gereinigt und auch gleich die Steckkontakte gereinigt. Siehe da, sie tut wieder............ rolleyes.gif

Alles halb so wild..........

Jetzt hilf mir mal, macht uns alle nicht dümmer...
Du spielst am Dashboard und dann zeigt es plötzlich 34.0? Und wodurch schließt man dann auf den Fehler am K-Sensor? Wo steht das?
Und muss man nicht anschließend den Fehler löschen? Wird der nicht hinterlegt?
Fragen über Fragen, aber vielleicht hast du ja die Muße mir zu antworten, interessiert mich mal, danke schon mal!
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stef_paf
Beitrag 31.08.2012 - 07:05
Beitrag #5


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Also wenn mann mit Zündung OFF den linken Knopf am Dashboard drückt und dann Zündung auf ON stellt kam nach kurzer Zeit die Anzeige " EFI ER34.0"
Dann habe ich Google bemüht und bin dann auf eine Liste mit den Fehlercodes gestossen..........


1.1 TPS Disconnected
1.2 TPS short circuit to earth
2.1 Pressure Sensor short circuit to power supply
2.2 Pressure Sensor shorted to earth
3.1 Water Temp Sensor shorted to power supply
3.2 Water Temp Sensor shorted to earth
4.1 Air Temp Sensor shorted to power supply
4.2 Air Temp Sensor Shorted to earth
5.1 Battery Hi
5.2 Battery Lo
10.1 Hor. Coil shorted to power supply
10.2 Hor. Coil shorted to earth
11.1 Ver. Coil shorted to power supply
11.2 Ver. Coil shorted to earth
12.1 Inj1 shorted to power supply
12.2 Inj1 shorted to earth
13.1 Inj2 shorted to power supply
13.2 Inj2 shorted to earth
14.1 Inj3 shorted to power supply
14.2 Inj3 shorted to earth
15.1 Inj4 shorted to power supply
15.2 Inj4 shorted to earth
16.0 Pump Relay
17.1 LH Fan shorted to power supply
17.2 LH Fan shorted to earth
18.1 RH Fan shorted to power supply
18.2 RH Fan shorted to earth
19.1 Starter Solenoid shorted to power supply
19.2 Starter Solenoid shorted to earth
30.0 ROM/Eprom error
34.0 Signal Panel Sensor
36.0 Speed sensor
37.0 Immobiliser (transponder)
37.1 Immobiliser (antenna)
37.2 Immobiliser (instrument panel serial driver)
37.3 Immobiliser (serial cable disconnected)
37.4 Immobiliser (ccm serial drive)
37.5 Immobiliser (key not recognised)
37.6 Immobiliser (ccm program)
38.0 Can Line error

Meine Motorkontrolllampe leuchtet jetzt nicht mehr. Ob der Fehler noch im System ist weiss ich nicht.

Der Beitrag wurde von stef_paf bearbeitet: 31.08.2012 - 07:06
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Schrammi
Beitrag 31.08.2012 - 07:24
Beitrag #6


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Die Info ist klasse, ich habe den Beitrag mal oben angepinnt. wink.gif


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schokomarmelade
Beitrag 01.09.2012 - 00:57
Beitrag #7


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So ist recht! Danke!
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MTS_AT
Beitrag 08.08.2013 - 10:48
Beitrag #8


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ZITAT(stef_paf @ 30.08.2012 - 15:07) *
Titel ist Thema......

gestern noch gefahren. Ohne auffälligkeiten.

Heute versucht zu Starten. Sie will nicht. Batterie, Anlasser OK. Hab auch schon überbrückt.

Neue Zündkerzen reingeschraubt. Zündkerzen mit Stecker an Masse gehalten. Kein Funke. Riecht auch nach Sprit. Kerzen ( die alten ) waren aber trocken und sahen auch sonst gut aus.

Jetzt kam "neu" dazu, daß die Checklampe leuchtet.

Hat vielleicht wer eine Idee? Wollte am Samstag damit nach Südtirol.......... mad.gif


Hallo Leute
Hatten das gleiche Problem bei einer Multi 1000DS / 2003.
Anlasser dreht, Batterie OK, nur sporadische Zündfunken mit viel Glück und beten sprang sie an. Nach jedem Startversuch war es notwendig ,die Zündung aus und wieder einzuschalten,da sonst der Starter nicht mehr ging.
Drehzahlsensor geprüft (da im Fehlerregister angezeigt), Relais geprüft, Masseanschluss geprüft.... kein Erfolg.

Ursache: Oxydierung der Kabelschuhklemmung des Plus-Pols direkt an der Batterie ( ist bei montiertem Anschluss nicht sichtbar)

Nach Behebung wieder einwandfreies Startverhalten !! somit Problem gelöst!



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MTS_AT
Beitrag 18.05.2015 - 08:23
Beitrag #9


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ZITAT(MTS_AT @ 08.08.2013 - 11:48) *
Hallo Leute
Hatten das gleiche Problem bei einer Multi 1000DS / 2003.
Anlasser dreht, Batterie OK, nur sporadische Zündfunken mit viel Glück und beten sprang sie an. Nach jedem Startversuch war es notwendig ,die Zündung aus und wieder einzuschalten,da sonst der Starter nicht mehr ging.
Drehzahlsensor geprüft (da im Fehlerregister angezeigt), Relais geprüft, Masseanschluss geprüft.... kein Erfolg.

Ursache: Oxydierung der Kabelschuhklemmung des Plus-Pols direkt an der Batterie ( ist bei montiertem Anschluss nicht sichtbar)

Nach Behebung wieder einwandfreies Startverhalten !! somit Problem gelöst!


Zusatz 2015:
Nach der Winterpause lies sich diesmal meine Multi nicht starten .(mit neuer Batterie). Anlasser drehte wenn überhaupt nur unwillig, Starterrelais fiel während de Startvorgangs ab, Starter konnte OT nicht überwinden...

Ursache : Wieder diese italienisch verpfuschten Klemmstellen am Plus UND Minus-Pol der Blechwinkel der Batterieanschlüsse.Auch ein Verlöten der Anschlüsse im Blechwinkel brachte keinen Erfolg, da anscheinend die Oxidation im Inneren der Klemmstellen zu weit fortgeschritten war. Mittels Ohmmeter lässt sich dieser Fehler nicht nachweisen,da sicher noch einzelne Litzen Kontakt haben und erst unter Last (Startvorgang) der Übergangswiderstand bei hoher Stromaufnahme durch den Starter zu diesem Fehlverhalten führt. Da in einem Teil der Blechwinkel die Leitung zum Starterrelais bzw. zum Masseanschlusspunkt (16mm²)und im anderen Teil Leitungen welche direkt zum Steuergerät führen geklemmt sind, wirkt sich dies natürlich auf das gesamte Startverhalten inklusive Zündfunken aus.

Lösung :
Entfernen der Blechwinkel , Neue Leitungen 16mm² für Zuleitung Starterrelais und Masseanschlusspunkt mit Lötkabelschuhen. Zuleitungen für Steuergerät in WAGO Schraublosklemmen zusammengefasst mit eigenem Kabelschuh für Batterieanschluss am jeweiligen Pol.

Erfolg: Noch nie dagewesenes Startverhalten !! Wusste gar nicht das der Starter so kraftvoll drehen kann. Ein kurzer Druck auf´s Knöpfle und die Multi läuft- kein langes Kurbeln über die Servostartfunktion mehr !

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Baui
Beitrag 20.05.2015 - 11:40
Beitrag #10


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Na, da hast du aber noch erhebliche Reserven.
Bei einer Kabellänge von kleiner 1m und Strom von 30A sollten 6 mm² locker ausreichen. Aber schadet definitiv nicht.
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RRRDUC
Beitrag 21.05.2015 - 08:49
Beitrag #11


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ZITAT(Baui @ 20.05.2015 - 12:40) *
Na, da hast du aber noch erhebliche Reserven.
Bei einer Kabellänge von kleiner 1m und Strom von 30A sollten 6 mm² locker ausreichen. Aber schadet definitiv nicht.


Hallo Baui,

da hast Du aber einen kleinen Gedankenfehler in deiner Betrachtung.

Wenn Du startest hast Du auf dem Kabel nahezu den Kurzschlußstrom der Batterie und das sind dann nicht 30A, sondern je nach Batterie um die 210A.
Und dann kannst mal den Spannungsabfall bei 12V auf ca. 3m (hier wird die Kabellänge 2x berechnet, hin und zurück) Kabellänge mit 6mm² berechnen,
das gibt ca. 1,25V Spannungsabfall, das wären 10,4%.

Gruß
Reiner
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MTS_AT
Beitrag 21.05.2015 - 09:37
Beitrag #12


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ZITAT(RRRDUC @ 21.05.2015 - 09:49) *
Hallo Baui,

da hast Du aber einen kleinen Gedankenfehler in deiner Betrachtung.

Wenn Du startest hast Du auf dem Kabel nahezu den Kurzschlußstrom der Batterie und das sind dann nicht 30A, sondern je nach Batterie um die 210A.
Und dann kannst mal den Spannungsabfall bei 12V auf ca. 3m (hier wird die Kabellänge 2x berechnet, hin und zurück) Kabellänge mit 6mm² berechnen,
das gibt ca. 1,25V Spannungsabfall, das wären 10,4%.

Gruß
Reiner


Hallo Leute,

Starter hat 700W also folglich einen Nennstrom von ca. 58 Amp. und 6mm² ?

Siehe auch meinen Ergänzungsbeitrag zu Startproblemen von gestern in diesem Threat.

Gruß aus Kärnten

Michael
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Alberino
Beitrag 21.05.2015 - 12:29
Beitrag #13


Carl F.
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Hallo, ob der Anlasser '700W hat' spielt keine Rolle, das ist die Leistung
wenn er mal läuft, vermutlich sogar maximal abgibt.
Am Anfang des startens zählt das Drehmoment, welches mit dem Strom zam hängt
bei großen Zweizylindern wub.gif sind durchaus 150....200A üblich .
noch wichtiger als der +Pol ist die Masse die oft über den besch... Rahmen geht.
hier sollte zuerst die Minus-Leitung kurz und dick evtl. mit Band direkt an den Block.
dann reichen sicher auch 10 qmm am Start-Relais und zum Anlasser, bei 16 qmm
ist der Unterschied nur marginal, aber viel schwerer. laugh.gif
Manche Leute versuchen ja solche Probs mit Lithium auszukurieren, da hamse 1V mehr.
Gruß Gerd


--------------------
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MTS_AT
Beitrag 23.05.2015 - 14:32
Beitrag #14


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ZITAT(Alberino @ 21.05.2015 - 13:29) *
Hallo, ob der Anlasser '700W hat' spielt keine Rolle, das ist die Leistung
wenn er mal läuft, vermutlich sogar maximal abgibt.
Am Anfang des startens zählt das Drehmoment, welches mit dem Strom zam hängt
bei großen Zweizylindern wub.gif sind durchaus 150....200A üblich .
noch wichtiger als der +Pol ist die Masse die oft über den besch... Rahmen geht.
hier sollte zuerst die Minus-Leitung kurz und dick evtl. mit Band direkt an den Block.
dann reichen sicher auch 10 qmm am Start-Relais und zum Anlasser, bei 16 qmm
ist der Unterschied nur marginal, aber viel schwerer. laugh.gif
Manche Leute versuchen ja solche Probs mit Lithium auszukurieren, da hamse 1V mehr.
Gruß Gerd


Hallo Gerd
Da es sich beim Starter um einen permanet erregten GS-Reihenschlussmotor (steigende Belastung = fallende Drehzahl) handelt, ist einzig und allein der Strom den der Starter aufnehmen kann das Kriterium für das erzeugte Drehmoment. Das Anlaufmoment ist ca. 3 x so hoch als das Nennmoment des Motors .
d.h. Die Leitungsquerschnitte sind von großer Bedeutung da auch nach dem Ohmschen Gesetz die Leitungsverluste mit höherer Stromaufnahme gewaltig ansteigen. -> Spannung wird kleiner , Stromaufnahme höher-> Spannung durch höhere Leitungsveluste noch kleiner -> Stromaufnahme noch höher = eine Todesspirale
Kommen dann zusätzlich noch Übergangswiderstände z.B durch schlechte Masseverbindungen dazu wird der Startvorgang auch mit neuer Lithiumbatterie ein klägliches Ende finden.
Die angegebenen 150-200A Stromaufnahme gibt’s nur für einen kurzen Moment des Anlaufs nach durchschalten des Startrelais wenn sich der Starter zu drehen beginnt. Wenn während dem eigentlichen weiteren Verlauf des Startvorgang auch die 150-200A aufgenommen würden wäre der Kollektor und die Bürsten des Startermotors in 0, nichts abgefackelt und speziell mit zu geringem Querschnitt bemessene Kabel würden sich dann ebenso bis zum Kabelbrand erwärmen-falls nicht vorher die Batterie schlapp macht. Dieser Fall würde dann besonders bei der Multi mit der Starter-Servofunktion eintreten.

Gruß
Michael
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Alberino
Beitrag 23.05.2015 - 17:37
Beitrag #15


Carl F.
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Hallo Michael, erstens mal brauchst du meinen Mist nicht kpl. wiedeholen smile.gif
und zweitens wollte ich genau das klar machen, denn Du schriebst von 700W 58A
Die 58A sind der Strom bei 12V , die am Anlasser aber nicht ankommen,
denn man muss auch den Innen Widerstand der Batterie & Relais beachten, wobei
die Verbindung über den Stahlrahmen sehr ungünstig ist.
Da kann der Ducatista eingreifen, an den anderen Dingen wie Relais & Starter weniger.
Ich behaupte mal dass die meisten Ducati nicht mehr als 10 qmm haben, keine brennt ab.
den Unterschied in mV zu 16 qmm bei ca. 100A 1m kannst du gerne ausrechnen.

"... Stromaufnahme gewaltig ansteigen. -> Spannung wird kleiner , Stromaufnahme höher-> ..."
stimmt nicht , ist linear am ohmschen Wid. weniger U --> weniger I.
Sobald sich der Starter dreht kommt Gegen EMK und der Strom geht zurück etc.
Spannung, Drehzahl und Leistung steigen aber zunächst, irgendwo ist ein Optimum.

Wo die meisten Verluste auftreten kann jeder nachmessen, man muss nur verhindern
dass die Duc anspringt, dann ist die Messung für die Katz biggrin.gif . Grüße

Der Beitrag wurde von Alberino bearbeitet: 23.05.2015 - 17:39


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 21.10.17 - 08:38