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> Norwegen 2015
Sunny61
Beitrag 04.10.2015 - 17:30
Beitrag #1


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Hallo zusammen,

1985 war ich das erste Mal in Norwegen, damals noch mit einer CB 750 Four. 30 Jahre später war es soweit, die zehnte Tour in Norwegen/Schweden, nach 2013 die zweite mit der 1100er Multi.

Anfahrt mit dem Autoreisezug von München nach Hamburg, drei Wochen später wieder retour. Insgesamt waren es 18 Fahrtage, 6200 KM, davon 2 Tage insgesamt Regentage. Der Rest war alles, von kalt bis warm, ganz wunderbar.

Wie kann ich die GPX-Datei anhängen? Hier eine kurze Zusammenfassung der Tour:

Hamburg - Kristiansand - Odda - Auflandfjord - Geirangerfjord - Trollstigen - RV17 - Polarkreis - über Schweden wieder bis nach Lillehammer zurück. Quer durch den Süden bis nach Stavanger und wieder zurück nach Kristiansand.

Aber hier das wichtigste, die Bilder: http://1drv.ms/1SdXiiA Der Einfachheit Online abgelegt. wink.gif

Die Multi hat alles ganz toll überstanden, trotzdem haben wir sie nach dem Urlaub gegen eine 1200er getauscht. Wer Interesse hat, in München kann sie gekauft werden: https://home.mobile.de/DUCATIMUENCHEN#des_214192454


Servus
Sunny

Der Beitrag wurde von Sunny61 bearbeitet: 04.10.2015 - 17:32


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weeler
Beitrag 04.10.2015 - 19:36
Beitrag #2


Troy B.
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Griaß Di Sunny,

Deine Bilder machen Lust auf den hohen Norden.

Zirbengruß
Werner
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achim996
Beitrag 05.10.2015 - 07:56
Beitrag #3


Carl F.
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Hammer Bilder wink.gif

Denke gerne auch gerne an meine Touren durch Norwegen zurück,

Gruß

Akki
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isierien
Beitrag 05.10.2015 - 08:27
Beitrag #4


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hi,

super bilder die lust auf fernweh erzeugen. ich würde gerne einen (kleinen oder großen) reisebericht lesen biggrin.gif.

ciao
silvio


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danke casey # 27 wir sind weltmeister gewesen
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Schrammi
Beitrag 05.10.2015 - 08:34
Beitrag #5


(-; ~el presidente~ ;-)
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Hi,

klasse Bilder. Mit dem Motorrad war ich noch nie in Norwegen.

Gruß
Jens


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Forumstreffen 2018
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Sunny61
Beitrag 05.10.2015 - 21:08
Beitrag #6


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ZITAT(Schrammi @ 05.10.2015 - 09:34) *
klasse Bilder. Mit dem Motorrad war ich noch nie in Norwegen.


Ich möchte gar nicht dran denken, wenn ich mal nicht mehr auf den Karren komme und dafür mit dem Auto oder einem anderen fahrbaren Untersatz fahren müsste. wink.gif

Servus
Sunny


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Sunny61
Beitrag 05.10.2015 - 21:16
Beitrag #7


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ZITAT(isierien @ 05.10.2015 - 09:27) *
super bilder die lust auf fernweh erzeugen. ich würde gerne einen (kleinen oder großen) reisebericht lesen biggrin.gif.


Hi,

bezüglich Fernweh geht es mir ähnlich, das war vom Wetter und von den Eindrücken her die beste Tour in Norwegen. Die Hardangervidda, die Hochebene mit dem Schnee und dem strahlend blauen Himmel, habe ich so noch nie erlebt. Diese Überfahrt war sehr beeindruckend.

Ich geh mal in mich und versuche etwas rekapitulieren, welche Tagestouren wir geschafft haben. Lass mich noch ein paar Tage Zeit, spätestens bis zum WE hab ich sicherlich etwas fertig. wink.gif

Servus
Sunny


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isierien
Beitrag 06.10.2015 - 08:48
Beitrag #8


~ Orga 2. ddbFt 2009 ~
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moin sunny,

wäre super biggrin.gif. ich freu mich schon deinen reisebericht zu lesen.

ciao
silvio


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danke casey # 27 wir sind weltmeister gewesen
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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:21
Beitrag #9


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OK, los gehts. wink.gif

Die 550 KM von Hamburg nach Hirtshals und zurück waren die meisten KM pro Tag. In Norwegen waren es zwischen 250 und 350 KM pro Tag, mehr ging nicht. Außerdem waren wir im Urlaub, nicht auf der Flucht. smile.gif Gebucht war nur der Zug, sonst nichts. Die Fähre Hirtshals - Kristiansand war zwar voll, aber bei der nächsten kamen wir mit. Seit es 2 Fährgesellschaften in Hirtshals gibt, tut man sich mit einer 'spontanen' Überfahrt etwas leichter. Und die Fähre von Kristiansand nach Hirtshals haben wir einen Tag vorher gebucht, also alles ganz easy. wink.gif

Tag 1: Ankunft in Hamburg leicht verspätet, Wetter ist für einen reinen Fahrtag in Ordnung.
HH - Hirtshals 550 KM, immer Gegenwind in Dänemark, nichts neues.
In Hirtshals sehr starker Wind, fast Sturm.
Stürmische Überfahrt, meterhohe Wellen, viele Menschen seekrank. So eine stürmische Überfahrt hatte ich noch nie erlebt.
Ankunft in Kristiansand, Geld holen, tanken und die No. 9 in Richtung Odda fahren, nach 20 KM Campingplatz aufgesucht.
Bild 1 - 4

Tag 2: Kristiansand - Odda, Landstraße No. 9. Kalt, auf der Höhe viel Schnee aber strahlend blauer Himmel. In Odda sehr schönes und geräumiges Zimmer gefunden, den wenigen Schlaf der vorigen Nacht nachholen.
Bild 5 - 14

Tag 3: Odda - Aurland am Aurlandsfjord. https://de.wikipedia.org/wiki/Aurlandsfjord
Vöringsvoss https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B8ringsfossen besichtigt, anschließend Fahrt über die Hardangervidda
https://de.wikipedia.org/wiki/Hardangervidda, äußerst beindruckend, 2 - 4 m Schnee neben der Straße, strahlend blauer Himmel den ganzen Tag.
Die Überfahrt der Hardangervidda kannte ich bisher nur mit Regen der Waagerecht kam und mit Schräglage fahren auf der Geraden. wink.gif
Es war zwar kalt, aber am Campingplatz in Aurland konnte man schon wieder in kurzen Hosen draußen sitzen.
Bild 15 - 28

Der Beitrag wurde von Sunny61 bearbeitet: 09.10.2015 - 21:44


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:25
Beitrag #10


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1985 waren wir mit 8 Mopeds in Geilo, 2 Wochen eine große Hütte gemietet. Einer der wenigen Ausflüge ging damals von Geilo über Gol nach Laerdal. Dann über das Aurlandsfjell bis nach Aurland und retour nach Geilo. Damals waren ca. 30 KM auf dem Fjell noch nicht geteert, den Aussichtspunkt im Aurlandsfjord gab es logischerweise auch noch nicht. Bei der Fahrt von Aurland nach Geilo hatten wir einen nicht beleuchteten und nicht geteerten Tunnel zu durchqueren. Die Straße war sehr feucht und äußerst rutschig, Gefühl in der Gashand war wichtig. 30 Jahre später sieht das alles viel besser aus. wink.gif

Tag 4: Schlechtes Wetter, leichter Regen, wir machen einen Ruhetag, das Aurlandfjell möchten wir bei schönem Wetter überqueren.

Tag 5. Etwas besseres Wetter, Fahrt über das Aurlandfjell, https://de.wikipedia.org/wiki/Sn%C3%B8vegen bis zu unfassbaren 5 m Schnee neben der Passstraße, dort entstand das Foto mit dem vielen Schnee im Hintergrund. Oben sehr kalt und windig, nichts wie hinten wieder runter und weiter zur nächsten Fähre. Nach der Überfahrt schnurstracks zum Sognefjell, https://de.wikipedia.org/wiki/Sognefjellsveien leider immer noch schlechtes Wetter, trocken, aber kalt und windig. Die 5 m Schnee links und rechts neben der Straße wurden hier übertroffen, wäre der Himmel nicht drüber gewesen, wäre man sich wie im Tunnel vorgekommen!

1991 fuhr ich auch über den Sognefjellsveien mit sehr viel Schnee neben der Straße, aber so viel war es noch nie! In Lom den Campingplatz angefahren, auf dem wir schon 2013 eine Hütte genommen hatten. https://de.wikipedia.org/wiki/Lom_%28Norwegen%29
Bild 29 - 40

Tag 6: Wieder schönes Wetter, kurzer Fotostop am Geirangerfjord <https://de.wikipedia.org/wiki/Geirangerfjord>, zu viele Touristen, ab zu den Trollstigen. https://de.wikipedia.org/wiki/Trollstigen Dort wurde zwischen 2010 und 2012 ein Touristencenter errichtet, der Charme von früher ist weg. Sehr viele Touristenbusse, kurzer Stopp und dann weiter die Trollstigen hinunter. Sehr eng, vor allem weil Reisebusse rauf und runter unterwegs sind, die Touristen von den Kreuzfahrtschiffen wollen schließlich auch was sehen! smile.gif Wohnmobile auch noch dazu, nichts wie weg. wink.gif Einen für mich altbekannten Campingplatz aufgesucht, duschen, essen und gute Nacht. wink.gif
Bild 41 - 55

Der Beitrag wurde von Sunny61 bearbeitet: 09.10.2015 - 21:28


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:30
Beitrag #11


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Tag 7: Schon wieder schönes Wetter, langsam wird mir Norwegen unheimlich. Durch Orkanger und auf die Halbinsel im Trondheimfjord, dann ist Schluß für heute. Toller Campingplatz, geräumige Hütte. Diesmal ist die Innenreinigung im Preis inbegriffen.
Bild 56 - 73

Tag 8: Immer noch schönes Wetter, 1991 hatten wir auch einmal so lange so schönes Wetter, allerdings damals auch viel heißer. Fahrt in Richtung RV17 und auch ein paar Kilometer auf der RV17. Wenn das Wetter passt, muß man diese Straße fahren, Kurven von morgens bis abends, sehr griffiger Teer, wow! smile.gif Mehrere Fähren stellen eine willkommene Abwechslung dar und liefern somit die nötigen Ruhepausen. Tolle Hütte auf einem Campingplatz an der RV 17 gefunden, Essen gut, alles gut.
Bild 74 - 87

Tag 9 + 10: Bei schönem Wetter geht es weiter Richtung Norden. Mehrere Fähren, auf einer war ein Teil des Bodens nach dem streichen mit grüner Farbe noch nicht ganz trocken, hat man bei jedem Schritt gehört. Sehr gut organisierter und sehr gepflegter Campingplatz direkt an einer weiteren Fähre genommen. Hätte fast deutsche Orga sein können.

Am nächsten Tag dann 'endlich' Regen, es war aber auch deutlich kälter, also kurzfristig einen Tag verlängert. Wir mußten allerdings noch einkaufen und tanken fahren. So hab ich erstmals in dem Urlaub die Multi richtig eingesaut, denn die 2 KM Weg bis zur RV17 waren sehr sandig. Den Tag haben wir mit viel Lesen verbracht, man muß ja nicht jeden Tage viel Fahren! smile.gif
Bild 88 - 115


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:34
Beitrag #12


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Tag 11: Es war nicht mehr ganz so kalt, etwas trockener, also Abfahrt. Kurz hinter Mo i Rana https://de.wikipedia.org/wiki/Mo_i_Rana wurde es wieder kälter, also doch umgekehrt und in Richtung E6 zurück gefahren. Dort dann über den Polarkreis, in Norwegen heißt das Polarsirkelen, wobei das ganz am Ende der Artikel ist. https://de.wikipedia.org/wiki/Polarkreis Über die Hochebene pfiff ordentlich der Wind, nach einem Kaffee und einem Einkaufsbummel in der Butikk (schreibt man in Skandinavien so) aufgesattelt und Richtung Norden wieder runter von der Höhe. Beim Saltdal Turistsenter Storjord eine kleine Hütte genommen, Abendessen im Turistsenter gegönnt, gute Nacht.
Bild 116 - 118

Tag 12: Regen und sehr kalt. Zur Straße No. 77 ein paar Meter zurück fahren, dann gehts im Regen nach Schweden. In Schweden ist es die No. 95. In Arvidsjaur den Campingplatz Gielas aufgesucht, Hütte genommen, im eigenen Trockraum stundenlang die Sachen wieder getrocknet. Beim Einkauf in der Stadt die Systembolaget besucht und Erdinger Weissbier gekauft, ist billiger als erwartet. wink.gif https://de.wikipedia.org/wiki/Systembolaget Ein weiterer großer Unterschied zwischen Norwegen und Schweden. Der Alkohol ist in Schweden deutlich günstiger als in Norwegen.
Bild 117 - 120

Tag 13: Die erste Stunde noch leichter Regen, Straße nass, dann wird es trocken. Es ging kurz Richtung Nordwest, dann auf der E45 Richtung Süden. In Storuman https://de.wikipedia.org/wiki/Sorsele ist das Foto mit dem langen Volvo entstanden. Die Skandinavier fahren im Sommer mit den Schneeskootern über das Wasser, wer zu langsam ist, sinkt ein, wie im Tiefschnee. Das haben wir bei einer anderen Tour mal live gesehen, ein unvorstellbarer Lärm, muß man einfach mal gesehen haben. Watercross wird das genannt: http://www.raceinfo.se/watercross15/storum...rcross/resultat
In Östersund https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96stersund war dann Schluß für diesen Tag, es war auch schon wieder warm, die Sonne kam auch die letzten 50 KM wieder zum Vorschein.
Bild 121 - 126

Der Beitrag wurde von Sunny61 bearbeitet: 09.10.2015 - 21:45


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:36
Beitrag #13


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Achtung! Im Norden von Schweden muß man sehr auf die Rentiere aufpassen. Die Tiere laufen 50 m neben der Straße und auch von der Straße weg um in der nächsten Sekunde mit Galopp in Richtung Straße zu rennen. Wer Rentiere sieht sollte immer vom Gas gehen und die Aufmerksamkeit erhöhen!

Tag 14: Ein fast wolkenloser Tag begann, weiter ging es Richtung Süden. Immer auf der E45 bleiben, kurz nach Brunflo rechts ab, dann wurde es sehr ruhig auf der Straße. Am Abend vorher in Östersund beim Tanken hat uns ein Schwede einen Tipp gegeben, die Straße wollen wir fahren. Wunderbar, kein Verkehr, dafür ein Rentier das vor uns davon galoppiert. wink.gif Über Lillhardal und Sarna ging es an Skigebieten vorbei Richtung Westen, zurück nach Norwegen. Über die Grenze und kurz vor Hodalen einen Campingplatz angefahren. Hütte war keine mehr frei, dafür ein kleines Zimmer. Der Betreiber hatte den Platz erst seit wenigen Wochen, ein Auswanderer aus den Niederlanden hat sich hier wohl einen Jugendtraum erfüllt.
Bild 127 - 140

Tag 15: Die beiden Bilder mit den Fahrräder entstanden vermutlich in Tolga, jede Straßenlaterne auf der Hauptstraße war mit einem Fahrrad geschmückt, von groß bis klein. Ganz am Ortsausgang war es ein sehr kleines Kinderfahrrad, sehr nett. wink.gif Auf dem Weg nach Lillehammer, wir wollten die Spielstätten der Olympischen Spiele anschauen, war sehr viel Verkehr, hmm, es war Sonntag. Bei Lillehammer einmal tanken und wieder weg, da war eindeutig zu viel Verkehr. Bei Vingrom auf der E6 auf die Straße No. 250 Richtung Westen abgebogen. Von der 250 ging es auf die No. 33, von dort weiter Richtung E16. Ab der E16 war wieder etwas mehr los, bis dahin waren wir trotz Sonntagnachmittag alleine auf der sehr kurvenreichen Straße unterwegs. Auf der E16 konnten wir wieder etwas Meile machen und in Aurdal bei http://aurdalcamp.no/ fanden wir eine angenehme
Hütte. Wetter war den ganzen Tag richtig schön, sonnig und warm.
Bild 140 - 145


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:40
Beitrag #14


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Tag 16: Ab Aurdalen Camping die FV220 bis zur No. 51, dann Links Richtung Gol. In Gol Rechts weg auf die 52, neuer Kurs Nord-West. Später auf die E16 bis Laerdal. Auf dem Weg dorthin zog sich der Himmel zu und es fing an zu regnen. In Laerdal kurze Pause, es regnete weiter und stärker. Also durch den längesten Tunnel der Welt. https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%A6rdalstunnel Es gibt drei beleuchtete Hallen, ja, es sind richtige Hallen. Sehr beindruckend. Auf der anderen Seite kommt man beim Aurlandsfjord raus, aber nur 1 KM, dann geht es in den nächsten Tunnel. An diesem Tag sind wir ca. 50 KM Tunnel gefahren, Tunnel bauen können die Norweger. Das Land bzw. die Berge müssen schon aussehen wie Schweizer Käse,
vollkommen durchlöchert. Und es werden immer mehr Löcher, ähm, Tunnel. wink.gif

Bei Vossevangen ging es dann auf No. 13 und kurz danach wieder in einen Tunnel. Wenigstens war es trocken und relativ warm in den Tunneln, draußer war es viel schlechter. Kurz vor Eide auf die No. 7, dann wieder Tunnel. Und dann kam ein Kreisverkehr im Tunnel, so groß dass 3 Sattelzüge hintereinander im Kreisverkehr Platz hätten. Aus dem Tunnel raus, über den Fjord, sehr imposant. 2013 hatten wir die Brücke noch im Bau gesehen, jetzt ist sie fertig. Übrigens, Maut mußten wir nie bezahlen, und sobald ein Projekt, Tunnel oder Brücke abbezahlt ist, wird auch das kassieren von Maut eingestellt. Ich glaube, in Norwegen müssen Motorräder keine Maut bezahlen. Links Richtung Eidfjord am Wasserfall Voeringfoss vorbei, bis zu Garen Camping. Bald hab ich dort alle Hütten durch, 2013 machten wir dort auch zweimal Station.
Bild 146 - 154

Tag 17: Strahlend blauer Himmel. Die No. 7 wieder retour Richtung Eidfjord, dann die 13 nach Odda. Bei Skare Rechts ab auf die E134. Nach vielen Kilometern Links ab auf die No. 46 bis Sand. Nach Sand Rechts auf die No. 13 bis nach Sandnes. Dort die E39 Richtigung Kristiansand genommen, auf dem Weg erst viel später als gewünscht eine schöne große Hütte bekommen. Die größte und am besten ausgestattete Hütte von allen.
Bild 155 - 163

Tag 18: Schon wieder oder immer noch strahlend blauer Himmel. Es ging zuerst auf der E39 Richtung Kristiansand, bei Helleland auf die 42 Links weg. Von da an war es vorbei mit Verkehr. Wir sind die 42 bis nach Homnes zur No. 9, dann Richtigung Süden, kurz vor Kristiansand wieder den Campingplatz angefahren, den wir schon am ersten Abend genommen hatten. Hütte bezahlt, eingräumt und nach Kristiansand gefahren um die Fähre für den nächsten Tag zu buchen. Mittlerweile war es für Norwegen schon richtig heiß, 20 oder mehr Grad. wink.gif
Bild 164 - 166

Tag 19: Fahrt nach Kristiansand, einschiffen und Überfahrt nach Hirtshals. War ruhiger als die Hinfahrt. An Aalborg haben wir uns ein Hotel genommen, und den Abend noch ausklingen lassen. Die Geschäfte in der Fußgängerzone hatten um 18 Uhr schon alle ausnahmslos geschlossen.
Bild 167

Tag 20: Aufpacken und los gehts auf die Reise, mit viel Gegenwind durch Dänemark. Kurz hinter Flensburg zur Ostsee nach Kappeln und anschließend einen riesen Umweg über Itzehoe nach Hamburg. Ansonsten wären wir wirklich viel zu früh am Zug angekommen. Der verwantwortliche Lademeister sah meine Papiere und rief: Ah, die Multistrada, endlich keine GS mehr, ich kann keine GS mehr sehen. Den ganzen Tag nur GS, GS, GS. Immer dieses vrrr, vrrr, vrr, immer nur GS, GS und nochmal GS. smile.gif Es warteten Mopeds für die Verladung nach Lörrach, Wien und München. Wer den Bahnhof von Altona kennt, weiß wie eng es
dann dort zuging.
Bild 168

Am Samstag in der Früh in Muc-Ost vom Zug gefahren und die 30 KM nach Hause, schön war der Urlaub, schön ist es wieder zu Hause zu sein. wink.gif

Die Multi hat nie irgendwelche Zicken gemacht, immer brav angesprungen und einfach nur gelaufen, gelaufen und gelaufen. Wie Käfer. smile.gif


Servus
Sunny


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Sunny61
Beitrag 09.10.2015 - 21:43
Beitrag #15


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Hier die URL zur Tour, gespeichert auf Motoplaner.de: http://motoplaner.de/#v4&53.55000,9.93...,0&&0,0


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Vereinfachte Darstellung Aktuelles Datum: 15.12.17 - 10:27